Facharzt für Innere Medizin, Konservative und Interventionelle Kardiologie

Untersuchungen

Ausführliche Befragung (Anamnese)
Gründliche klinische internistische Ganzkörperuntersuchung
Ruhe-EKG (Elektrokardiogramm)

Wie jeder andere Muskel auch, erzeugt das Herz bei jedem Herzschlag einen elektrischen Strom.

Dieser elektrische Strom lässt sich mit dem EKG (Elektrokardiogramm) an der Körperoberfläche ableiten und aufzeichnen.

Das EKG zeigt sehr deutlich Herzrhythmusstörungen und auch Veränderungen in der Herzmuskelstruktur, wie sie z. B. nach einem Herzinfarkt auftreten.

Über eventuell vorliegende Verengungen der Herzkranzgefäße kann ein Ruhe-EKG wenig aussagen.

Für diese Fragestellung muss ein Belastungs-EKG durchgeführt werden.

Untersuchung
Belastungs-EKG (Belastungselektrokardiogramm)

Wenn bei Herzschmerzen oder Atemnot der Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bestehen, muss ein Belastungselektrokardiogramm (Belastungs-EKG) durchgeführt werden.

Dabei muss der Patient auf einem Fahrradergometer Fahrrad fahren bis das Herz 140-160 Mal pro Minute schlägt und der Blutdruck ansteigt.

Bei dieser hohen Belastung des Herzens lassen sich aus dem Belastungs-EKG Informationen über die Herzkranzgefäße bzw. eventuell vorliegende Verengungen der Herzkranzgefäße ermitteln.

Wir verwenden für diese Untersuchungen die modernsten computergestützten Geräte.

Der Patient wird während des gesamten Untersuchungszeitraumes und auch fünf Minuten danach noch mit einem Monitor überwacht.

BelastungsEKG
Belastungs-EKG
Langzeit-EKG-Registrierung über 24 Stunden bis 7 Tage

Patienten mit Herzrhythmusstörungen (Herzrasen, Herzklopfen, Extraschläge) werden mit einer 24-stündigen ambulanten EKG-Überwachung untersucht.

Ein kleiner Computerchip zeichnet jeden Herzschlag über 24 Stunden auf, sodass man hinterher im Computerausdruck genau analysieren kann, zu welchem Zeitpunkt am Tage oder in der Nacht Rhythmusstörungen auftreten, ob das Herz zu schnell wird oder zu langsam.

Daraus lassen sich sichere Methoden für die Therapie ableiten.

Langzeit-EKG
Langzeit-EKG
Eventrecording über Wochen und Monate

Wenn auch in den 24-Stunden-EKGs keine Auffälligkeiten sind, können Patienten, die trotzdem Beschwerden haben, auch mit einem kleinen Eventrecorder versorgt werden.

Das ist ein kleiner Computer, der unter die Haut implantiert wird und das Herz über mehrere Wochen und Monate kontinuierlich überwachen kann.

Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens)

Die Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) zeigt millimetergenau alle Herzklappen, die Herzkammer und auch die Dicke der Herzwand.

Auch die Gesamtgröße des Herzens und die Funktionsweise der einzelnen Abschnitte des Herzmuskels lassen sich ohne Strahlenbelastung genau bestimmen. Wir verwenden für diese Untersuchung mehrere computergestützte digitale Ultraschallgeräte.

Echokardiographie
Echokardiographie
Transoesophageale Echokardiographie (TEE)
(Untersuchungen des Herzens von der Speiseröhre aus)

Bei manchen Herzklappenfehlern ist es notwendig, den Schallkopf über die Speiseröhre an die Rückseite des Herzens zu führen, um noch genauere Informationen zu erhalten.

Dazu muss der Patient in Narkose einen kleinen Schlauch schlucken, damit einzelne Strukturen der Herzvorkammern und der Herzklappen noch detaillierter dargestellt werden können, als es im Echokardiogramm durch die Brustwand möglich ist.

Stress-Echokardiographie
(Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastungsbedingungen)

Bei der Belastungsechokardiographie wird das Herz, ähnlich wie beim Belastungs-EKG, durch Fahrrad fahren oder Medikamenteneinfluss so beschleunigt, dass sich auch Fehler zeigen, die man bei einem ruhigen Herzschlag am Herzen nicht erkennen kann.

Das betrifft insbesondere eine mögliche Verengung der Herzkranzgefäße, die durch diese Untersuchung zielgenau erfasst und dann auch behandelt werden kann.

Farbduplexsonographie der hirnversorgenden Arterien

Mit speziellen computergestützten Geräten der neuesten Generation lassen sich auch die Blutgefäße, die das Gehirn mit Blut versorgen, abbilden. Eventuelle Verengungen und auch die Wanddicke dieser Gefäße werden millimetergenau ausgemessen; diese Untersuchung ist sehr wichtig, um einen eventuell drohenden Schlaganfall rechtzeitig erkennen und verhindern zu können.

Mit dem Gefäßultraschall lassen sich auch die Nierenarterien, die Beckenarterien und auch die Beinarterien genauestens untersuchen.

Farbduplexsonographie von Aorta, Arm-, Becken- und Beingefäßen

Ohne eine Strahlenbelastung lässt sich mit der Ultraschalluntersuchung ein genaues Abbild von Leber, Milz, Niere, Bauchschlagader, Bauchspeicheldrüse und vielen anderen Organen erhalten. Die Größe und Beschaffenheit oder auch Entzündungszeichen lassen sich mit dieser Methode sicher erkennen.

Langzeitblutdruckmessung

Bei der Langzeitblutdruckmessung wird der Blutdruck mit einem kleinen Computerchip über 24 Stunden kontinuierlich gemessen über eine Manschette am Arm.

Diese Werte werden dann im Computer aufgetragen, sodass die blutdrucksenkenden Medikamente exakt und optimal angepasst werden können.

Labordiagnostik aller Organsysteme einschließlich Leber, Niere, Blutbild und Hormone
Sporttauglichkeit und Leistungsuntersuchung (Spiroergometrie)
Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen (Prävention einschließlich Fitnessberatung)
Sportmedizinische Trainingsdiagnostik und Trainingsberatung
Herzkatheteruntersuchungen / Koronarangiographie

Wenn bei einem Patienten mit Herzschmerzen oder Atemnot im Elektrokardiogramm, im Belastungselektrokardiogramm oder bei anderen Untersuchungen der Verdacht auf eine Verengung der Herzkranzgefäße vorliegt, muss eine Herzkatheteruntersuchung durchgeführt werden.

Nur die Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) zeigt mit absoluter Sicherheit, ob Verengungen der Herzkranzgefäße vorliegen oder nicht. Deswegen ist die Herzkatheteruntersuchung auch weiterhin der „Goldstandard“ in der Herzmedizin.

Bei der Herzkatheteruntersuchung wird ein zarter, feiner Schlauch bis zum Herzen vorgeführt. Über diesen Schlauch werden die Herzkranzgefäße einzeln mit Röntgenkontrastmittel gefüllt, sodass in einem DVD-Film die Herzkranzgefäße des schlagenden Herzens genau analysiert werden können.

Der Schlauch wird meistens von der großen Leistenarterie oder auch von der Armarterie rückwärts zum Herzen geführt. Ein Schnitt ist nicht notwendig. Der Zugang zum Gefäß erfolgt ähnlich wie bei der Blutentnahme über eine Plastikschleuse, sodass der Patient, außer der kleinen Punktion, keine Schmerzen verspürt.

Die Untersuchung dauert etwa zehn Minuten.
Nach der Untersuchung muss der Patient noch 4 Stunden ruhen und überwacht werden, damit kein Bluterguss entstehen kann.

Während der Untersuchung kann der Patient seine eigenen Herzkranzgefäße und sein gesamtes Herz auf einem der vier Monitore beobachten. Der Patient ist nicht betäubt.

Bei jeder Aufnahme erklären wir ihm genau, was auf dem Bildschirm zu sehen ist, ob Verengungen der Herzkranzgefäße vorliegen und wenn ja, an welcher Stelle, sodass der Patient immer genau informiert ist.

Wir verwenden für die gesamte Diagnostik nur geringe Mengen (40 ml) Kontrastmittel und extrem wenig Strahlung, da wir die modernsten Koronarangiographiemessplätze der Firmen Philips und Siemens verwenden.

Herzkatheter-Untersuchung
Herzkatheter-Untersuchung
Stentimplantationen

Wenn bei der Herzkatheteruntersuchung gefährliche Engstellen der Herzkranzarterien entdeckt werden, können wir in gleicher Sitzung diese Engstellen auch mit einem Ballon erweitern und danach in den meisten Fällen mit einem kleinen maschendrahtartigen Metallröhrchen (Stent) auskleiden und abstützen.

Dabei wird der Ballon oder der Stent über einen hauchfeinen Draht direkt in das betroffene Gefäß bzw. in die betroffene Engstelle vorgeführt und an dieser Stelle vorsichtig mit hohem Druck entfaltet, sodass der Kalk nach außen gedrückt wird und das Blut wieder ungehindert den Herzmuskel versorgen kann.

Der Patient spürt bei dieser Untersuchung in der Regel keine Schmerzen. Die Untersuchung dauert zwischen 20 und 60 Minuten, je nach Verkalkungsgrad der Herzkranzgefäße.

Nach der Stentimplantation müssen alle Patienten mindestens 24 Stunden stationär überwacht werden, dieses ist eine gesetzliche Vorschrift, die der Patientensicherheit dient.
Am nächsten Tag können die Patienten dann nach der Kontrolluntersuchung wieder nach Hause gehen.

Die Stentimplantation ist eine der modernsten Behandlungsmethoden in der Herzmedizin. Sehr viele Patienten, die noch vor einigen Jahren durch eine Operation am offenen Herzen mit einem Bypass versorgt werden mussten, können jetzt durch diesen kleinen schonenden und kurzen Eingriff gesund werden.

Stentimplantation
Stentimplantation
Schrittmacherimplantationen
Implantationen von automatischen Defibrillatoren
Elektrische Cardioversionen

Die Herzkatheteruntersuchungen und Stentimplantationen werden durch Dr. med John Markworth auf den Herzkathetermessplätzen des Universitären Herzzentrum Hamburg (UKE) durchgeführt.

Weitere Operationsmöglichkeiten

Falls notwendig vermitteln wir Bypassoperationen in enger Kooperation mit dem Universitätskrankenhaus Eppendorf, mit der CardioClinic, mit dem Albertinen-Krankenhaus und mit dem Krankenhaus St. Georg.